Das Innere unserer Talkirche

Grabstein Adolfs von Eppstein-Münzenberg (gest. 1434), des ältesten Sohnes Gottfrieds VII.

Adolf war Propst von Frankfurt und zum Bischof von Speyer gewählt. Infolge seines frühen Todes konnte er dieses Amt allerdings nicht antreten.
Über dem geistlich gewandeten Herrn mit der Bibel in der Hand befindet sich außer dem eppsteinischen Wappen ein gevierteltes: der goldene Löwe auf blauem Grund von Adolfs Mutter Jutta von Nassau und die zwei goldenen Löwen auf rotem Grund von der Diezer Erbschaft 1420.


Grabstein des Pfarrers Heinrich Leusler
(gest. 1609).

Der Grabstein ist mit Wappen, Totenkopf, Stundenglas
und Justitia verziert.
Die Symbole weisen auf den Tod und das kommende Gericht hin. 

Grabstein Margarethes von Eppstein-Münzenberg (gest. 1441), geborene von Hanau, der Schwiegertochter Gottfrieds VII.

Die beiden Hunde an ihrem Rock sind Zeichen ihrer guten Ehe und ihres festen Gottvertrauens. Der Hund versinnbildlicht - als vierbeiniger Hüter der Häuser und Herden, als unschätzbarer Begleiter der Jagd - die Treue (des Vasallen gegenüber dem Lehnsherrn, der Frau gegenüber ihrem Mann) sowie tugendhaften Glauben. In dieser Funktion erscheint er häufig auf Rittergrabmälern zu Füßen des oder der Verstorbenen.