Das Äußere unserer Kirche

 

Die Talkirche erhebt sich im Zentrum der Altstadt und gibt ihr, zusammen mit der Burg, einen festen Halt. Sie besteht aus einem einzigen Schiff. Von den weiß verputzten Bruchsteinmauern heben sich die Werksteine aus rotem Sandstein und der graue Turm- und Dachschiefer kontrastreich ab.

Die Mauern werden durch einfache Strebepfeiler gestützt und durch hohe spitzbogige, mit vielfältigem Maßwerk verzierte Fenster unterbrochen. Der fortwährende Wechsel von Strebepfeiler zu Fenster an den Längsseiten und am Chor verleiht dem an sich einfachen Bau eine gute Gliederung und Spannung.

Die Fenster nach unten begrenzend, läuft ein Kaffgesims um die Strebepfeiler herum und über die Portale hinweg. Der massige, in einer Haubenlaterne endende Westturm ist ca. 1602 errichtet worden. Der Dachstuhl dagegen stammt noch aus der Erbauungszeit der Kirche.

 

 

Umgeben war das Gotteshaus ursprünglich von einem Kirchhof, der bis 1591 als Friedhof diente. Infolge der Straßenverbreiterung verschwand dieses Gelände bis 1971 ganz.

Außerdem wurde die Kirche durch den Abriss eines Anwesens am Chor und des ehemaligen Rathauses gegenüber dem Hauptportal aus ihrer früher wesentlich stärkeren Einbindung in die dichte städtische Bebauung gelöst und freigestellt.