Sublan-Gottesdienst in der Talkirche

4. Sublan-Gottesdienst in der Talkirche: „Christsein mit Herzen, Mund und Händen“


Mitte Oktober war es wieder soweit: der nunmehr vierte Sublan-Gottesdienst stieg in unserer Talkirche. Und nicht nur dort, denn wie immer bei Sublan-Gottesdiensten feierten Menschen, wo auch immer sie sich gerade befanden, gemeinsam mit den Gläubigen in der Talkirche. Zusammen kam eine bunte geographische Mischung unter anderem aus Eppstein und Umgebung, aus dem weiteren Hessen, aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern und aus Michigan, USA. Und wie immer bei Sublan-Gottesdiensten war das sprichwörtliche Salz in der Suppe der Dialog zwischen Gläubigen und Predigern – ermöglicht durch die Sublan-Technik, mit der jeder Teilnehmer mit einem Smartphone oder Computer durch Klick auf den Link
"https://sublan.tv/gottesdienste/#/events/129/attendee" Beiträge schreiben und der ganzen Gemeinde zur Verfügung stellen konnte. Das Redaktionsteam der Talkirche ordnete die Beiträge, und unser Moderator brachte sie in den Gottesdienst ein. Unsere Pfarrerin Heike Schuffenhauer und Predigerin Dorit Lassner beleuchteten die Beiträge, ordneten sie ein, reflektierten, bestätigten, hinterfragten und widersprachen auch … ein echter Dialog eben.

Diesmal ging es um das Thema „Glauben im Alltag“. Reicht es, am Sonntag in die Kirche zu gehen, und das Christsein anschließend an der Kirchentür zu parken? Verlangt Gott unbedingt sichtbare Taten und wenn, dann welche? Oder ist das Christsein ein Geschenk der Gnade und Erlösung und nichts, was man sich verdienen kann? Eine Kostprobe aus zahlreichen Beiträgen der Gemeinde sei hier genannt: „Ich finde es schwer Christsein so sehr mit konkreten Handlungen zu verknüpfen. Christ bin ich, weil ich das Opfer von Jesus und die Vergebung angenommen habe. Christ bin ich also aus Gnade! Das ist ein Geschenk. Handeln tue ich dann aus Überzeugung, weil ich möchte dass mehr Menschen das Geschenk der Gnade erhalten.“ Die übrigen Beiträge seien Ihnen dringend ans Herz gelegt – einfach den Link oben eingeben, und das Band („Live Feed“) rechts von unten nach oben bewegen ... – sehr lesenswert!

Die Technik in Ton und Bild funktionierte makellos, keine einfache Aufgabe und durch unser Technik-Team mit großem zeitlichem Engagement und Können fehlerfrei gelöst. Dass wir auch noch Dinge besser machen können, hat uns kein Geringerer als die Frankfurter Allgemeine Zeitung aufgezeigt, auch deren Artikel, erschienen am 21.10. und verfügbar unter www.faz.net/aktuell/rhein-main/evangelische-kirche-testet-den-digitalen-gottesdienst-mit-tablet-16443325.html sei hier erwähnt.

Als Ausblick hier das Zitat eines Gemeindemitglieds: „Das war mein erster Sublangottesdienst - ich bin total begeistert, das haben Sie spitze gemacht!!!“ Anlass genug für mehr – an spannenden Themen sollte es nicht scheitern.
(Thomas Mattner)